Ordenspalais

Das Ordenspalais (auch Prinz-Karl-Palais genannt) war ein Gebäude in Berlin, das sich an der Ecke Wilhelmplatz und Wilhelmstraße im Bezirk Mitte befand. Das Gebäude verdankte seinen Namen dem Umstand, dass es seit 1738 als Sitz der Berliner Gesandtschaft des Johanniterordens diente. Ab 1829 wurde das Palais durch Friedrich August Stüler und Karl Friedrich Schinkel grundlegend im Stil des Neoklassizismus umgestaltet. Bekannt wurde es allerdings vor allem als Sitz der Reichspressestelle in der Zeit der Weimarer Republik und des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda in den Jahren 1933–1945.

Im Zweiten Weltkrieg zerstört und später abgerissen, sind die Wand- und Deckenmalereien des Palais’ durch das Historische Farbdiaarchiv hervorragend dokumentiert.