Organische Solarzelle

Eine organische Solarzelle ist eine Solarzelle, die aus Werkstoffen der organischen Chemie besteht, d. h. aus Kohlenwasserstoff-Verbindungen (Kunststoffen). Der Wirkungsgrad, mit dem Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird (auch als Organische Photovoltaik (OPV) bezeichnet), erreicht bei speziellen, in Laboren mittels Einzelanfertigung hergestellten Zellen bis zu 20 % (Stand 2025). Damit liegt er noch unterhalb dem von Solarzellen aus anorganischem Halbleitermaterial. Organische Solarzellen bzw. Plastiksolarzellen, wie sie auch genannt werden, sind aufgrund der Möglichkeiten hinsichtlich potenziell günstiger und vielseitiger Herstellungsverfahren ein aktuelles Forschungsthema (siehe Vor- und Nachteile).

  1. Thomas Isenburg: SONNENENERGIE 2/025. (PDF; 20,0 MB) Organische Photovoltaik: Kunststoffsolarzellen erobern Marktanteile. In: sonnenenergie.de. Sonnenenergie, 28. Mai 2025, abgerufen am 9. November 2025.
  2. Uli Würfel, Birger Zimmermann: Organische Photovoltaik. In: www.ise.fraunhofer.de. Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, 1. August 2025, abgerufen am 9. November 2025.
  3. Björn Heise, Birger Zimmermann: Organische Solarzellen schützen Wasserreservoire. In: www.energieforschung.de. Projektträger Jülich, 13. November 2024, abgerufen am 9. November 2025.
  4. Organic and solution-processed tandem solar cells with 17.3% efficiency. Science, 14. September 2018, abgerufen am 11. Februar 2021 (englisch).