Orgel der Festung Kufstein

Orgel der Festung Kufstein
Allgemeines
Alternativer Name Heldenorgel
Ort Festung Kufstein
Orgelerbauer E. F. Walcker & Cie.
Baujahr 1971
Letzte(r) Umbau/Restaurierung 2008/09 durch Orgelbau Eisenbarth
Epoche Neobarock
Abbildungen

Gesamtansicht der Festung: Bürgerturm (rechts) mit Orgel und Spieltischhäuschen (Vordergrund links)

Totale
Spieltisch
Technische Daten
Anzahl der Pfeifen 4.948
Anzahl der Register 65 (inkl. Auszüge)
Anzahl der Manuale 4
Windlade Schleifladen
Tontraktur Opto-elektrisch
Registertraktur Opto-Elektrisch
Anzahl der 32′-Register 2

Die Heldenorgel in der Festung Kufstein wurde erstmals 1931 als Tönendes Denkmal errichtet, d. h. als Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Nach einem technischen Neubau 1971 sowie einer Erweiterung 2009 und mit 4.948 Pfeifen versehen galt sie seit dem Jahr 2009 als größte Freiluftorgel der Welt. 2015 wurde dieser Rekord durch die Vergrößerung der Austin-Orgel im Spreckels Organ Pavilion (Balboa Park, San Diego) gebrochen: sie enthält 5.017 Pfeifen.

  1. KUFSTEIN UND SEINE FESTE. In: Radio-Wien, 1. Mai 1931, S. 2. (online bei ANNO).