Oskar Schloss

Oskar Schloss (* 3. Oktober 1881 in Trier; † 12. Februar 1945 in Basel) war zunächst Weinhändler, dann Verleger buddhistischer Schriften. Etwa 1915 verlegte er seinen Wohnsitz nach Neubiberg bei München. Seinen dort residierenden Verlag bezeichnete er im Vorwort seines Verlagskatalogs von 1924 als den eigentlichen Mittelpunkt der buddhistischen Literatur in den deutschsprechenden Ländern. 1929 verlegte er seinen Wohnsitz in die Schweiz. In Basel baute er eine Buch- und Kunsthandlung auf, aus der die Fondation Beyeler hervorging.

  1. https://archive.org/details/OskarSchlossVerlagsprogramm/Oskar_Schloss_Verlagsprogramm-150dpi/mode/2up
  2. Soweit keine anderen Quellen angegeben, im folgenden alles und ausführlich in: Peter Sinnemann: Der eigentliche Mittelpunkt der buddhistischen Literatur, Zur Geschichte des Oskar Schloss Verlags, in: Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte 13, 2004, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden, ISBN 3-447-05074-8, dort Seiten 271 – 310. Im Internet unter https://archive.org/details/OskarSchlossVerlagsprogramm/Oskar_Schloss_Verlagsgeschichte-601dpi/. Peter Sinnemann verfügt über ein umfangreiches Archiv zu Oskar Schloss, mit z. B. Briefen von ihm oder an ihn. Der Artikel ist im Zweifelsfall die zuverlässigste Quelle.
  3. Nach Peter Sinnemann (Seite 271, Fußnote 3) ist folgende Quelle von 1996 unvollständig und nicht immer fehlerfrei: Hellmuth Hecker: Lebensbilder deutscher Buddhisten, Ein bio-bibliographisches Handbuch, Band II: Die Nachfolger, Verlag Beyerlein & Steinschulte, 2. Auflage 1997, ISBN 978-3-931095-58-1, dort Oskar Schloß Seiten 279–281.