Osmanié-Orden
Der Osmanié-Orden (osmanisch Osmanî Nişanı) wurde durch den osmanischen Sultan Abdülaziz 1861 oder am 4. Januar 1862 gestiftet. Die Auszeichnung sollte zunächst an Beamte verliehen werden, die über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren dem Osmanischen Reich „treu gedient“ hatten. Aber auch für andere, „besonders hervorragende Verdienste“ konnte der Orden an Militärs, Gelehrte, Künstler und andere Persönlichkeiten verliehen werden.
An das Zeremonienamt waren stets Gebühren fällig, wobei Militärangehörige davon freigestellt werden konnten und Ausländer von der Zahlungspflicht ausgenommen waren.
- 1 2 3 Osmanié-Orden, in Brockhaus Konversations-Lexikon, 14., vollständig neu bearbeitete Auflage, Bd. 12: Morea – Perücke, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin, Wien, 1894, S. 672 (Digitalisat) bei Google Books.
- 1 2 3 4 Der Osmanié-Orden, in: Specielle Beschreibung der Orden aller europäischen und nichteuropäischen Regenten und Staaten. Zugleich als Anhang zu dem Farbendruckwerk: Die Orden, Wappen und Flaggen aller Regenten und Staaten in originalgetreuen Abbildungen. Verlag von Moritz Ruhl, Leipzig 1884, S. 56 f.; Digitalisat der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.
- ↑ Metin Erüreten: Osmanli Madalyalar ve Nisanlar: Belgelerle Tarihi. Ottoman Medals and Orders: Documented History (Turkish and English Edition). The Destination Management Company (DMC), Istanbul 2001, ISBN 975-97637-0-2 und ISBN 9789759763701, S. 9.