Ostrogorski-Paradox
Die Politologen Hans Daudt und Douglas W. Rae stellten 1976 ein Wahlparadoxon vor, das Ostrogorski-Paradox(on), benannt nach dem russischen Parteienforscher Moissei Ostrogorski. Das Paradoxon zeigt, dass es bei Wahlen und Abstimmungen zu starken Verzerrungen des „Wählerwillens“ kommen kann, wenn über komplette Parteiprogramme abgestimmt wird und nicht (getrennt) über einzelne Sachfragen.
Die Sozialwahltheorie untersucht und vergleicht u. a. unterschiedliche Aggregationsverfahren und deren Probleme und Vorzüge.