Oszillatorschaltung
Eine Oszillatorschaltung ist ein elektronisch realisierter Oszillator (daher auch kurz Oszillator genannt) zur Erzeugung einer sinusförmigen Wechselspannung.
Es gibt unter anderem folgende Möglichkeiten, eine solche Schaltung aufzubauen:
- Oszillatoren mit L-C-Schwingkreis und einer Verstärkerstufe, meist für Hochfrequenz.
- Phasenschieber-Oszillatoren mit RC-Gliedern, die Sinusschwingungen erzeugen. Hierzu gehören auch die Wien-Brücken-Oszillatoren
- Ringoszillatoren, aufgebaut aus digitalen Bauelementen.
- Quarzoszillatoren, deren hohe Genauigkeit und Stabilität durch atomare Mikrowellenresonatoren in sogenannten Atomuhren weiter gesteigert werden kann.
- Es gibt auch physikalische Effekte, bei denen elektrische Signale durch Bauelemente wie Gunndioden erzeugt werden, deren Kennlinie Bereiche mit negativem differentiellem Widerstand aufweisen. Damit lassen sich extrem einfach Schwingungen erzeugen.
- ↑ In „Fachkenntnisse Elektrotechnik“ vom Verlag Handwerk und Technik, sowie bei Tietze/Schenk werden Oszillatoren durchweg als Sinusschwingungserzeuger bezeichnet, astabile Kippstufen hingegen als Signalgeneratoren. Da „generieren“ erzeugen bedeutet, oscillare jedoch schaukeln, wäre der geeignete Obergriff „Signalgeneratoren“. Mangels eindeutiger Klärung wird zurzeit in der Wikipedia „Elektrischer Oszillator“ als Oberbegriff benutzt. Rechteckgeneratoren und dergleichen könnten also auch von den Oszillatoren thematisch getrennt werden.
- ↑ Wien-Brücken-Oszillator ( vom 10. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 65 kB)