Otokar Fischer

Otokar Fischer (* 20. Mai 1883 in Kolín, Österreich-Ungarn; † 12. März 1938 in Prag; Pseudonyme: Otakar Skála, Ben Amort, Bratr Morf, Norbert Krenn, O. Frey, Pavel Horák) war ein tschechischer Übersetzer, Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Dramaturg jüdischer Herkunft.

Fischer gehörte zur pragmatischen Generation des Jahres 1914. Er studierte Germanistik, Romanistik und Komparatistik in Prag und Berlin, war Dozent an der Karls-Universität, an der er 1933 auch zum Dekan berufen wurde und war Dramaturg am Prager Nationaltheater (Národní divadlo) und später Direktor des Schauspielhauses. Mit seiner dritten Frau, der Malerin Vlasta Vostřebalová-Fischerová (1898–1963), geborene Boskowitz, hatte er den Sohn Jan Otakar Fischer (1923–1992).

  1. Fischer, Otokar. In: Gemeinsame Normdatei (GND). GND-Kooperative, abgerufen am 13. April 2020.
  2. 1 2 V. Petrbok: Fischer, Otokar (Ottokar). In: Österreichisches Biographisches Lexikon ab 1815 (2. überarbeitete Auflage). Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, 25. November 2016, abgerufen am 13. April 2020.