Sicherheitssteuerung

Eine Sicherheitssteuerung oder Sicherheits-SPS (SSPS; englisch: safety programmable logic controller, SPLC) ist eine meist speicherprogrammierbare Steuerung mit besonderen Design-Elementen seitens der Eingänge, der Verarbeitung und der Ausgänge, um beim Einsatz in sicherheitskritischen Systemen das geforderte Maß an Sicherheit und Verfügbarkeit gewährleisten zu können.

Ihre Anfänge haben die programmierbaren Sicherheitssteuerungen mit den Sicherheitssteuerungen PSS, einer eingetragenen Marke des Unternehmens Pilz GmbH & Co KG, in den 1990er Jahren (damals noch als Pressensteuerungen konzipiert), in denen sie von der Berufsgenossenschaft zugelassen wurden. Davor wurden Steuerungsaufgaben weitestgehend von elektromechanischen Relais übernommen. Wie diese Relais-Schaltungen sind moderne Sicherheitssteuerungen mehrkanalig aufgebaut, allerdings mit geringerem Platzbedarf bzw. höherer Funktionalität und Flexibilität.

  1. Patent EP0808482B1: Systemarchitektur mit einem Programm, welches einen Peripherieeingang sperrt, solange es infolge von Zeitscheibenverfahren nicht auf einem Prozessor läuft. Angemeldet am 1. Februar 1996, veröffentlicht am 9. Juni 1999, Anmelder: Pilz GmbH & Co, Erfinder: Andreas Heckel et al.