Panglong-Vereinbarung
Die Panglong-Vereinbarung (Englisch: Panglong Agreement, Shan လိၵ်ႈႁူမ်ႈမၢႆပၢင်လူင် lik hom mai bang long, Burmesisch: ပင်လုံစာချုပ်) wurde am 12. Februar 1947 zwischen dem sich im Entstehen befindenden Bundesstaat Burma, heute Myanmar, und Repräsentanten der Shan-, Kayin- und Chin-Minderheiten geschlossen. Die Vereinbarung wurde während der Panglong-Konferenz in der Ortschaft Panglong Shan: ပၢင်လူင် im südlichen Shan-Staat unterzeichnet. Die Vereinbarung regelte die Beziehungen zwischen dem zukünftigen Zentralstaat und den ethischen Minderheiten der Shan, Kayin und Chin in der Britischen Kolonie Burma. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Aung San, dem Oberkommandierenden der Burma Independence Army für die zukünftige Zentralregierung und Vertretern der Vereinigten Shan-Staaten, der Kayin und der Chin.
- ↑ United Nation: Panglong Agreement
- ↑ Myanmar peace Monitor: ...As I said, the 33 districts of Shan State were federally organized, most of the Kachin hills were under the Kachin Duwas, and the Chin Hills were under their tribal chiefs. Three Chin representatives and six Kachin representatives signed the agreement. But only one Bamar representative, General Aung San, was present to sign it.