Pankow (deutsche Band)
| Pankow | |
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Pankow 2011: Ingo York, Jürgen Ehle, Kulle Dziuk, André Herzberg, Stefan Dohanetz (von links nach rechts) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Rock, New Wave |
| Aktive Jahre | 1981–2025 |
| Website | electrocadero.de/pankow |
| Gründungsmitglieder | |
Gitarre, Gesang | Jürgen Ehle (seit 1981) |
Gesang | André Herzberg (1981–1990, seit 1996) |
Schlagzeug | Frank Hille (bis 1985, † 2004) |
Keyboard | Rainer Kirchmann (bis 1996) |
Bass | Jäcki Reznicek (bis 1986) |
| Letzte Besetzung | |
Gitarre, Gesang | Jürgen Ehle (seit 1981) |
Gesang | André Herzberg (seit 1996) |
Schlagzeug | Stefan Dohanetz (seit 1985) |
Keyboard | Kulle Dziuk (seit 1996) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Bass, Gitarre, Gesang | Jens Jensen (1991–1996) |
Bass | Ingo Griese (1987–1990) |
| Livemitglieder | |
Bass | Jäcki Reznicek |
Keyboard | Ritchie Barton (2009) |
Keyboard | Wolfram Boddi Bodag (2016–2017) |
Bass, Gitarre | André Drechsler (seit 2016) |
Pankow – Eigenschreibweise PANKOW – war eine 1981 in der DDR gegründete Rockband. Musikalisch werden Pankow gelegentlich mit den Rolling Stones verglichen und haben in ihrer Bandgeschichte zahlreiche Musikstile verarbeitet und Theaterprojekte realisiert. Bereits zu DDR-Zeiten eine der bekanntesten Bands des Landes, hatten ihre Stücke oft einen kritischen und provozierenden Unterton. „Ähnlich vielen Schriftstellern zählten sie zu den etablierten Größen ästhetischer Subversion“, schrieb der Journalist Christoph Dieckmann in einem 1999 im Rolling Stone erschienenen Artikel. Bei einigen ihrer Stücke traten daher Veröffentlichungsprobleme auf. So konnte ihr Erstlingswerk Paule Panke erst 1989 beim staatlichen Plattenlabel Amiga erscheinen. Das Lied Langeweile vom Album Aufruhr in den Augen durfte zeitweise im DDR-Rundfunk nicht gesendet werden. Diese Stücke wurden aber bei Pankows öffentlichen Auftritten gespielt. 2025 gab die Band in Dresden ihr letztes Konzert.
- 1 2 Christoph Dieckmann: Nun machs gut, Inge Pawelczik, du Wilde! Die „Stones des Ostens“ treten nun ab. In: Rolling Stone, 1999, Heft 2, S. 14
- ↑ Michael Rauhut: Rock in der DDR. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2002, ISBN 3-89331-459-8, S. 103
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