Papahānaumokuākea Marine National Monument

Papahānaumokuākea Marine National Monument
Koordinaten: 22° 47′ 47″ N, 161° 57′ 38″ W
Lage: Hawaii, Vereinigte Staaten
Besonderheit: Inseln und Meeresgebiet im Pazifischen Ozean
Nächste Stadt: Honolulu
Fläche: 1.510.000 km²
Gründung: 15. Juni 2006

i3i6

Papahānaumokuākea
UNESCO-Welterbe

Griffelseeigel im Riff der French Frigate Shoals
Vertragsstaat(en): Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Typ: Kultur, Natur
Kriterien: iii, vi, viii, ix, x
Referenz-Nr.: 1326
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 2010  (Sitzung 34)

Das Papahānaumokuākea Marine National Monument (vorher Northwestern Hawaiian Islands Marine National Monument) war mit einer Ausdehnung von 1,5 Mio. km² bis Ende 2016 das größte Meeresschutzgebiet der Welt, bis zur Ausweisung des „Meeresschutzgebiets Rossmeer“ (1,55 Mio. km²) in der Antarktis. Es umfasst die Nordwestlichen Hawaii-Inseln und das umliegende Seegebiet. Das National Monument wurde am 15. Juni 2006 durch den amtierenden US-Präsidenten George W. Bush proklamiert und erhielt am 2. März 2007 einen traditionellen hawaiischen Namen. 2010 wurde das Gebiet wegen seines ökologischen Wertes und der Bedeutung für die hawaiischen Ureinwohner von der UNESCO in die Liste ihres Welterbes aufgenommen. Ende August 2016 vervierfachte der scheidende US-Präsident Barack Obama die Schutzfläche auf nun 1,5 Mio. km², nahezu der Größe der Mongolei; der kommerzielle Fischfang wurde damit auf außerhalb der hawaiischen 200-Meilen-Zone verbannt.

  1. Establishment of the Northwestern Hawaiian Islands Marine National Monument. USFWS, archiviert vom Original am 22. August 2006; abgerufen am 28. August 2016 (englisch).
  2. Secretary Kempthorne Joins Mrs. Laura Bush in Announcing Papahānaumokuākea Marine National Monument. Innenministerium der Vereinigten Staaten, 2. März 2007, archiviert vom Original am 29. September 2007; abgerufen am 28. August 2016 (englisch).
  3. Papahānaumokuākea Marine National Monument: Namensgebung (Memento vom 28. August 2016 im Internet Archive) (englisch)
  4. badische-zeitung.de, Panorama, 29. August 2016: Obama schützt den Ozean (28. Dezember 2016)