Parasitärer Wurm

Parasitäre Würmer oder auch parasitische Würmer, im medizinischen Sprachgebrauch als Helminthen bezeichnet, sind als Parasiten lebende vielzellige Tiere (Metazoa) mit „wurmförmiger“ Gestalt, also langgestreckte Tiere ohne oder mit kurzen Körperanhängen. Die Helminthen sind untereinander nicht näher verwandt und gehören zoologisch gesehen zu sehr unterschiedlichen Taxa. Die Wissenschaft von den parasitischen Würmern heißt Helminthologie.

Parasitäre Würmer leben in ihren Wirten und ernähren sich von ihnen. Nicht immer kommt es zu einer unmittelbaren Schadwirkung und damit Krankheit des Wirts, die dann Wurmerkrankung oder Helminthose genannt wird. Wurmerkrankungen stellen ein globales gesundheitliches und wirtschaftliches Problem dar.

  1. Richard Lucius, Brigitte Loos-Frank, Richard P. Lane: Biologie von Parasiten. Springer Spektrum, Berlin, 3. Auflage 2018. ISBN 978-3-662-54861-5. „Vielzellige Parasiten mit lang gestreckter Formund fehlenden oder reduzierten Körperanhängen werden als parasitische Würmer zusammengefasst und im medizinischen Sprachgebrauch als Helminthen (gr. „helmins“ = Eingeweidewurm) bezeichnet.“. S. 249.
  2. Heinz Mehlhorn: Die Parasiten des Menschen. Erkrankungen erkennen, bekämpfen und vorbeugen. Springer Spektrum, Berlin, 7. Auflage 2012. ISBN 978-3-8274-2270-5.
  3. Katie A. Hildersley, Tom N. McNeilly, Victoria Gillan, Thomas D. Otto, Stephan Löser: Tuft Cells Increase Following Ovine Intestinal Parasite Infections and Define Evolutionarily Conserved and Divergent Responses. In: Frontiers in Immunology. Band 12, 22. November 2021, ISSN 1664-3224, S. 781108, doi:10.3389/fimmu.2021.781108, PMID 34880874, PMC 8646091 (freier Volltext).