Parteiengesetz (DDR)

Basisdaten
Titel:Gesetz über Parteien und andere politische Vereinigungen
Kurztitel: Parteiengesetz
Abkürzung: PartG DDR (nicht amtlich)
Art: Gesetz der DDR
Geltungsbereich: Deutsche Demokratische Republik; Bundesrepublik Deutschland (§§ 20a, b seit 3. Oktober 1990)
Rechtsmaterie: Verfassungsrecht
Erlassen am: 20. Februar 1990 (Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik 1990 Teil I. S. 66)
Inkrafttreten am: 21. Februar 1990
Letzte Änderung durch: Art. 342 VO vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
27. Juni 2020 (Art. 361 VO vom 19. Juni 2020)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Parteiengesetz der DDR ist ein von der Volkskammer am 21. Februar 1990 erlassenes Gesetz, das die Rechte und Pflichten der Bürger der DDR bei der Gründung und Tätigkeit von Parteien regelte. Die Bildung von Parteien sollte entsprechend den Grundsätzen der Vereinigungsfreiheit erfolgen.

  1. Einigungsvertrag vom 31. August 1990 (BGBl. II. S. 889), Anl. II, Kap. II Sachgeb. A, Abschn. III.
  2. vgl. Art. 12 Verfassung der DDR von 1949: „Alle Bürger haben das Recht, zu Zwecken, die den Strafgesetzen nicht zuwiderlaufen, Vereine oder Gesellschaften zu bilden.“