Pavor nocturnus

Klassifikation nach ICD-10
F51.4 Pavor nocturnus
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
7B00.2 Pavor nocturnus
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Der Pavor nocturnus (lateinisch „nächtliche Angst“), auch Nachtangst und Nachtschreck genannt (gelegentlich auch Schlafterror), ist eine Form der Schlafstörung. Diese Parasomnie betrifft vorwiegend Klein- und Schulkinder, kann aber auch Erwachsene ein Leben lang begleiten. Der Pavor nocturnus, früher auch als Auffahren bezeichnet, tritt häufig gemeinsam mit dem Schlafwandeln auf und wird in der Regel als harmlos angesehen.

  1. Thomas C. Wetter et al.: Schlafmedizin. 1. Auflage. Elsevier, München 1019, ISBN 978-3-437-21021-1, S. 120.
  2. Gundolf Keil Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 355–356 (Auffaren: auffahren, emporschrecken (in Psychosen), aufspringen, sich erheben, aus dem Bette auffahren, pavor nocturnus; bei Peter von Ulm: „die unsynniglich ... auffaren und wider ungeslaffent ligent“, Schlaflosigkeit verbunden mit Delirien).
  3. S. Brunnhuber, S. Frauenknecht, K. Lieb: Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie. Urban & Fischer, München 2005, ISBN 3-437-42131-X, S. 344.