Peʻa

Peʻa ist die Bezeichnung für die traditionellen „tatau“ (Tätowierungen) der Männer auf Samoa. Eine weitere Bezeichnung ist malofie, ein Wort aus dem Wortschatz der Häuptlinge in der Samoanischen Sprache und aus der Gruppe der „Respektsbezeichnungen“ (gagana fa'aaloalo). Tatau ist eine alte polynesische Kunstform, die in Verbindung steht mit den Übergangsriten für Männer. Peʻa ist in Samoa auch der Name des Samoa-Flughunds (Pteropus samoensis) und es gibt zahlreiche polynesische Mythen, Sprichwörter und Legenden, die eine Verbindung zu den geflügelten Kreaturen herstellen. Eine Legend von der Insel Savaiʻi beispielsweise, berichtet davon, wie Nafanua, die Kriegsgöttin Samoas von Flughunden gerettet wurde, als sie auf einer einsamen Insel gestrandet war.

  1. Samoan tatau (tattooing) – Collections Online – Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa. Collections.tepapa.govt.nz, abgerufen am 19. August 2013 (englisch).
  2. Rob Wilson Vilsoni Hereniko: Inside out: literature, cultural politics, and identity in the new Pacific. S. 402 (englisch, google.com).
  3. Jeffrey Geiger: Facing the Pacific: Polynesia and the U.S. imperial imagination. S. 155 (englisch, google.com).