Penetriertes System

Penetriertes System (englisch penetrated political system) ist ein Konzept der Internationalen Beziehungen und der Außenpolitikforschung, das vom US-amerikanischen Politikwissenschaftler James N. Rosenau in den 1960er-Jahren entwickelt wurde. Es beschreibt politische Systeme, in denen externe Akteure direkt an internen Entscheidungen mitwirken.

Das Konzept entstand im Kontext des Kalten Krieges zur Analyse asymmetrischer Machtbeziehungen zwischen Staaten. Es wurde später in verschiedenen Forschungsfeldern, insbesondere in der Internationalen Politischen Ökonomie und der Dependenztheorie, aufgegriffen.