Perkutane Ethanol-Injektionstherapie (Leber)
Die perkutane Ethanol-Injektionstherapie (PEI-Therapie) ist ein medizinisches Verfahren zur Behandlung des Leberzellkarzinomes (Hepatozelluläres Karzinom, HCC). Es wird dabei 95%iges Ethanol mit einer Hohlnadel in den Tumor unter Ultraschall-Kontrolle injiziert, wodurch es zur lokalen Zerstörung (Nekrose) von Gewebe kommt.
Nicht verwechselt werden sollte die perkutane Ethanol-Injektionstherapie mit einer speziellen Chemotherapie, die aus Cisplatin (P), Etoposid (E) und Ifosfamid (I) besteht und beim Hodenkrebs eingesetzt wird. Beide Verfahren werden mit „PEI“-Therapie abgekürzt.