Peter Geiss

Peter Geiss (* 1971) ist ein deutscher Historiker und Geschichtsdidaktiker.

Peter Geiss studierte von 1992 bis 1998 Geschichte und Französisch an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen sowie in Aix-en-Provence und Niort. Seit 1994 war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde im Jahr 2002 an der Universität Düsseldorf bei Gerd Krumeich mit einer Studie zu Benjamin Constant und den Anfängen liberaler Repräsentationskultur im Frankreich der Restaurationszeit promoviert. In den Jahren von 2004 bis 2010 unterrichtete Geiss die Fächer Geschichte und Französisch am Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn. Von 2011 bis 2013 war er als Lehrstuhlvertreter und Akademischer Oberrat für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Wuppertal in der geschichtsdidaktischen Lehrerbildung tätig. Seit April 2013 lehrt er als Professor für Didaktik der Geschichte am Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn.

Peter Geiss forscht zu epistemologischen Herausforderungen und grenzüberschreitend vergleichenden Zugriffsweisen im historischen Lernen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die historische Friedens- und Versöhnungsforschung und die Frage nach Lehren und Lernen aus der Geschichte. Im Zentrum seiner Forschungen stehen die internationale Politik und die deutsch-französischen Beziehungen in geschichtsdidaktischer Perspektive.