Petroleum

Petroleum
Siedeverläufe von Erdöl qualitativ
Andere Namen
Kurzbeschreibung Brennstoff, Reinigungsmittel, Kraftstoff für Modellflugzeug-Selbstzündermotoren
Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Viskosität

2 mm²/s (20 °C)

Dichte

etwa 0,8 g/cm³

Schmelzbereich −48 bis −26 °C
Siedebereich

etwa 175–325 °C

Flammpunkt

55 bis ca. 74 °C

Zündtemperatur 210 °C
Explosionsgrenze 0,7–5,0 %vol
Temperaturklasse T3
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 304315336411
P: 102273280301+310331
UN-Nummer

1223

Gefahrnummer

30

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Petroleum (von mittellateinisch petroleum Steinöl, Erdöl, von lateinisch petra Fels bzw. ‚(großer) Stein‘ und lateinisch oleum Öl; in der Schweiz oft nur Petrol genannt) ist ein flüssiges Stoffgemisch von Kohlenwasserstoffen, das durch fraktionierte Destillation von Erdöl gewonnen wird. Die Eigenschaften des Stoffgemisches sind von der jeweiligen chemischen Zusammensetzung abhängig. Die Anzahl Kohlenstoffatome pro Molekül liegen im Bereich C10-C16. Petroleum ist wenig flüchtig und schwer entzündlich mit einem Flammpunkt zwischen 55 und 74 °C. Petroleumdämpfe sind wesentlich schwerer als Luft und können mit dieser explosionsfähige Gemische bilden. Die Petroleumfraktion bei der Erdöldestillation liegt im Siedebereich zwischen Benzin und Dieselkraftstoff von etwa 175 °C bis 325 °C.

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Eintrag zu Petroleum in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. April 2020. (JavaScript erforderlich)
  2. Vorsorgeplan Schadstoffunfallbekämpfung. Eigenschaften von Öl und deren Auswirkungen nach einem Ölunfall / 5.1 Physikalische Eigenschaften. Juli 2019, abgerufen am 24. Februar 2020.
  3. Vgl. DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 5. Mai 2025.