Philae (Insel)

Philae (Insel) in Hieroglyphen



I(at)-rek
J(3t)-rk
Stätte der Zeit



Pa-ju-rek
P3-jw-rk
Die Insel der Zeit / Die Insel des Endes
Griechisch Φίλαι oder Φιλαί (Phílai)
Φίλη (Phílê)
Koptisch Pilak, Pelak
Grundriss der Insel Philae (Mitte 19. Jhd.)

Philae (arabisch أنس الوجود, DMG Ânas el woǵud, ehemals auch Bilaq; koptisch Pilak oder Pelak; auch Hut-chenti, Haus des Anfangs) ist eine durch den Stausee der alten Assuan-Staumauer überflutete Insel im ägyptischen Niltal. Sie befand sich etwa acht Kilometer südlich der oberägyptischen Stadt Assuan. Bekannt war Philae für die dort errichteten Tempelanlagen (Tempel von Philae) des Isis-Heiligtums, die wegen der Überflutung der Insel durch den Stausee auf die benachbarte Insel Agilkia versetzt wurden. Die hieroglyphischen Reliefs der Tempelanlage werden durch das Philae TempelText-Projekt (PTTP) des Ägyptologischen Institut der Universität Leipzig in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bearbeitet und publiziert.

  1. 1 2 Christian Leitz u. a.: Lexikon der ägyptischen Götter und Götterbezeichnungen. (LGG) Band 1. Peeters, Leuven 2002, ISBN 90-429-1146-8, S. 536.
    Wolfhart Westendorf, Wilhelm Spiegelberg: Koptisches Handwörterbuch. (Kopt. HWb) C. Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1977, S. 478.
    Henri Gauthier: Dictionnaire des noms géographiques contenus dans les textes hiéroglyphiques. Teil 1 (GDG I), Le Caire 1925–1931, S. 47 gemäß Thesaurus Linguae Aegyptiae (Zugriff nur über Login).
  2. Karl Jansen-Winkeln: Philai. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 9, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01479-7, Sp. 780.
  3. Holger Kockelmann: Universität Leipzig: Das Philae TempelText-Projekt (PTTP). Abgerufen am 16. November 2024.
  4. Edition der Tempelinschriften von Philae. Abgerufen am 16. November 2024 (deutsch).