Phosphatkartierung

Mit der Phosphatkartierung lassen sich bei archäologischen Untersuchungen über die Phosphatkonzentration im Boden vergangene Besiedlungsspuren und -strukturen nachweisen.

Die Phosphatkonzentration im Boden resultiert aus der Zersetzung von menschlichen Hinterlassenschaften (z. B. Nahrungsmittelreste oder Fäkalien) durch Mikroorganismen. Am Ende bleiben verschiedene anorganische Salze wie beispielsweise Phosphat übrig. Sie werden durch Eisenverbindungen in der oberen Bodenschicht immobilisiert und verbleiben dort über Jahrtausende.