Phosphorpentachlorid

Strukturformel
Allgemeines
Name Phosphorpentachlorid
Andere Namen

Phosphor(V)-chlorid

Summenformel PCl5
Kurzbeschreibung

farbloser bis gelblicher Feststoff mit stechendem Geruch

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 10026-13-8
EG-Nummer 233-060-3
ECHA-InfoCard 100.030.043
PubChem 24819
Wikidata Q283427
Eigenschaften
Molare Masse 208,24 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,1 g·cm−3

Schmelzpunkt
  • 148 °C (unter Druck)
  • Der Stoff hat keinen Schmelzpunkt bei Normaldruck.
Sublimationspunkt

162,2 °C

Dampfdruck

20 Pa (20 °C)

Löslichkeit

heftige Zersetzung in Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP), ggf. erweitert

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302330314373
EUH: 014029
P: 260280303+361+353304+340+310305314
MAK

DFG/Schweiz: 1 mg·m−3 (gemessen als einatembarer Staub)

Toxikologische Daten

660 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Phosphorpentachlorid ist eine farblose, hygroskopische kristalline Masse von stechendem Geruch. Es ist durch teilweisen Zerfall in Phosphortrichlorid und Chlor meist gelblich oder grünlich gefärbt.

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Eintrag zu Phosphorpentachlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 2. Januar 2026. (JavaScript erforderlich)
  2. Pocket Guide to Chemical Hazards für Phosphorus pentachloride bei dem National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH), abgerufen am 14. Juni 2018.
  3. Eintrag zu Phosphorus pentachloride in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 1. August 2016. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  4. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 10026-13-8 bzw. Phosphorpentachlorid), abgerufen am 2. November 2015.
  5. Datenblatt Phosphorpentachlorid bei Merck, abgerufen am 5. April 2007.
  6. A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 757–758.