Planare Höhenstufe
Planare Höhenstufe (von lateinisch planus ‚eben, flach‘ – auch Planarstufe, Ebenenstufe, Flachlandstufe (englisch Plains) und vereinzelt planare Vegetationsstufe) ist die orographische Bezeichnung für (Tief-)Ebenen in Bezug auf Gebirgsräume und ihre Vegetation.
Die Standortbedingungen der Ebenenstufe für die Pflanzenwelt entsprechen den zonalen Gegebenheiten der Klimazone, in der das Gebirge liegt; extrazonale Gegebenheiten aufgrund des Gebirgsklimas sind hier noch nicht zu erwarten. Sie ist im Allgemeinen von schwachen Hangneigungen und wenigen Erhebungen geringer Reliefenergie (maximal 50 m Höhenunterschied) geprägt. Ihre Obergrenze wird am Gebirgsfuß nach den jeweiligen ökologischen Vorgaben bei einem bestimmten Wechsel der natürlichen Pflanzenformationen gezogen. Die nächsthöhere Vegetationsstufe ist entweder die kolline oder montane Höhenstufe.
- ↑ Hans Ernst Hess, Elias Landolt, Rosmarie Müller-Hirzel, Matthias Baltisberger: Bestimmungsschlüssel zur Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. 7. Ausgabe. Springer-Verlag, Basel 2015, ISBN 978-3-0348-0895-8, S. XXIX, doi:10.1007/978-3-0348-0896-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).