Plasmalogene

Plasmalogene sind Etherlipide, die strukturell den Phosphatidylcholinen bzw. Phosphatidylethanolaminen ähneln. Der Unterschied ist, dass am endständigen Kohlenstoff-Atom des Glycerins anstelle eines Fettsäure-Esters ein Enolether vorhanden ist. Die zweite, als Ester gebundene Fettsäure ist zumeist mehrfach ungesättigt. Über 10 % der Phospholipide des Gehirns und der Muskeln gehören zur Gruppe der Plasmalogene. Da ein Zusammenhang der Plasmalogene mit verschiedenen Neuropathologien zu bestehen scheint, sind sie Gegenstand intensiver Forschung.

Sie wurden von Robert Feulgen entdeckt.