Pneumoenzephalographie

Die Pneumoenzephalographie oder Pneumoenzephalografie, auch Pneumoencephalografie, deutsch auch Luftenzephalographie (oder Luftenzephalografie), ist eine kontrastverstärkende Methode, oberflächliche Strukturen des Gehirns in konventionellen Röntgenaufnahmen als Pneumoenzephalogramm darzustellen. Sie wurde 1918/1919 vom amerikanischen Neurochirurgen Walter Edward Dandy eingeführt. Diese Methodik galt damals als Meilenstein der Diagnostik, doch sie ist heute obsolet.

  1. Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 64.
  2. Walter E. Dandy, MD. In: The Society of Neurological Surgeons. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2019; abgerufen am 20. April 2016 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Wolfgang Seeger, Carl Ludwig Geletneky: Chirurgie des Nervensystems. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 229–262, hier: S. 233–234.