Pointillismus

Der Pointillismus ([po̯ɛ̃tiˈjɪsmʊs]; von französisch point Punkt) bezeichnet eine Stilrichtung in der Malerei. Der Farbauftrag erfolgt in unzähligen, winzigen Punkten (Tupfern oder kurzen Strichen) reiner Farbe, die sich erst im Auge des Betrachters mischen. Die Stilrichtung hatte in den Jahren zwischen 1889 und 1910 ihre Blütezeit. Der Pointillismus wird dem Post-Impressionismus zugeordnet.

Bedeutende Künstler des Pointillismus sind Georges Seurat, Gustave Cariot, Paul Signac, Henri Edmond Cross, Giovanni Segantini, der Belgier Théo van Rysselberghe und einige Jahre lang auch Camille Pissarro. Auf deutscher Seite gelten Curt Herrmann und Paul Baum als Hauptvertreter des Pointillismus.

  1. Stefan Kleiner, Ralf Knöbl, Max Mangold: Duden - das Aussprachewörterbuch (= Der Duden : in zwölf Bänden : das Standardwerk zur deutschen Sprache. Band 6). 8., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-411-04068-1.
  2. 20. Jahrhundert. Vom Impressionismus zur Postmoderne. In: Werner Broer, Walter Etschmann, Robert Hahne, Volker Tlusty (Hrsg.): Kammerlohr. Epochen der Kunst. Neubearbeitung in fünf Bänden. 1. Auflage. Band 5. R. Oldenbourg Verlag GmbH, München / Wien 1995, ISBN 3-486-87525-6, S. 324.