Polymerfasern

Polymerfasern (poly (griech.) = viele, meros (griech.) = Teilchen) ist ein in der Faserkunde selten verwendeter Begriff für organische Fasern, deren Faserstoff makrotektonisch aus Molekülen besteht, die durch Hauptvalenzbindungen miteinander zu Makromolekülen (=Polymeren) verkettet sind. Man unterscheidet Polymerfasern aus gegebenen Polymeren (Naturpolymerfasern) und aus geschaffenen Polymeren (Synthesefasern), die durch Polymerisation, Additionsreaktion oder Kondensationsreaktion gewonnen werden. Die Fasern werden mittels industrieller Faserspinnverfahren hergestellt.

  1. Günter Schnegelsberg: Handbuch der Faser – Theorie und Systematik der Faser. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main, 1999, ISBN 3-87150-624-9, S. 586.