Polyoxymethylene
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Polyoxymethylene | ||
| Andere Namen |
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| CAS-Nummer | 9002-81-7 | ||
| Monomere/Teilstrukturen | |||
| Art des Polymers | |||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff; teilkristallin | ||
| Eigenschaften | |||
| Aggregatzustand |
fest | ||
| Dichte |
1,42 g/cm3 | ||
| Schmelzpunkt |
175–178 °C | ||
| Kristallinität |
ca. 60–77 % | ||
| Elastizitätsmodul |
3200 MPa | ||
| Wasseraufnahme |
0,2 % bei Normalklima | ||
| Bruchdehnung |
30 % (Reißdehnung) | ||
| Wärmeformbeständigkeit |
110 °C | ||
| Wärmeleitfähigkeit |
0,31 W·m−1·K−1 | ||
| Thermischer Ausdehnungskoeffizient |
100·10−6·K−1 | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||
| Allgemeine Strukturen von Polyoxymethylenen |
| Konstitutionelle Repetiereinheit (Oxymethylen-Gruppe) von POM-H. Formales oder reales Monomer zur Synthese ist Formaldehyd. |
| Konstitutionelle Repetiereinheiten von POM-C, wobei m sehr viel kleiner als k ist. Comonomere sind hier entweder Dioxolan oder Ethylenoxid, die nur in kleinen Mengen bei der Synthese zugesetzt werden. |
| Strukturelement der unverzweigten Acetal-Gruppe, die blau markiert ist. Sie liegen bei POM-H und POM-C vor und begründen die alternative Bezeichnung dieser Polymere als Polyacetale. |
Polyoxymethylene (Kurzzeichen POM, auch Polyacetale genannt) sind hochmolekulare thermoplastische Kunststoffe. Die farblosen, teilkristallinen Polymere werden hauptsächlich zur Herstellung von Formteilen im Spritzgussverfahren verwendet. Wegen der hohen Steifigkeit, niedrigen Reibwerten und guter Dimensionsstabilitäten werden Polyoxymethylene für die Herstellung von Präzisionsteilen eingesetzt. Kennzeichnendes Strukturelement ist eine unverzweigte Acetal-Gruppe (~C–O–CH2–O–C~).
Das aus Formaldehyd hergestellte Homopolymer wird als POM-H bezeichnet und hat die Struktur –(CH2–O–)n (Oxymethylen-Gruppen). Die Copolymere (Kurzzeichen POM-C) haben neben zahlreichen Acetal-Gruppen auch –(CH2)m–O–-Einheiten mit 2 oder 4 Methylen-Gruppen. Sie dienen zur thermischen Stabilisierung des Polymers. POM-C hat ähnliche Eigenschaften wie POM-H.
- 1 2 Eintrag zu Polyacetale. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 2. November 2018.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 POM H – Polyoxymethylen. In: Technisches Datenblatt. König GmbH Kunststoffprodukte, August 2015, abgerufen am 4. Oktober 2018.
- ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.