Polyphosphorsäuren

Strukturformel
Allgemeines
NamePolyphosphorsäure, Diphosphorpentoxid-Gehalt von ca. 85 %
Andere Namen

PPA

CAS-Nummer8017-16-1
EG-Nummer232-417-0
ECHA-InfoCard

100.029.466

MonomerOrthophosphorsäure
Summenformel der WiederholeinheitHPO3
Molare Masse der Wiederholeinheit79,97 g/mol
Art des Polymers

Monomer

Kurzbeschreibung

farb- und geruchlose Flüssigkeit

Eigenschaften
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

2,06 g·cm−3

Schmelzpunkt

ca. −20 °C

Löslichkeit

hydrolysiert in Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 290314
P: 234280303+361+353304+340+310305+351+338363
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Polyphosphorsäuren sind chemische Verbindungen aus der Gruppe der Phosphorverbindungen. Es sind von der Orthophosphorsäure H3PO4 durch Dehydratisierung abgeleitete ketten- oder ringförmige Polymere, in denen die [PO4]-Tetraeder über Sauerstoffbrücken miteinander verknüpft sind. Zur besseren Unterscheidung von den kettenförmigen Polyphosphorsäuren werden ringförmige Polyphosphorsäuren als Metapolyphosphorsäuren und Polyphosphorsäuren mit verzweigten Ketten als Ultraphosphorsäuren bezeichnet. Die Verbindung kommt mit unterschiedlichen Gehalten an Diphosphorpentoxid P2O5 in den Handel. Die Angaben in der Box beziehen sich auf ein handelsübliches Produkt mit einem Diphosphorpentoxid-Gehalt von ca. 85 %. Die Salze der Polyphosphorsäuren werden als Polyphosphate (systematisch: catena-Polyphosphate) bzw. Metapolyphosphate bezeichnet.

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 Eintrag zu Polyphosphorsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 29. Januar 2024. (JavaScript erforderlich)
  2. Lexikon der Chemie: Polyphosphorsäuren, abgerufen am 27. Mai 2022.
  3. Erwin Riedel, Christoph Janiak: Anorganische Chemie. De Gruyter, 2015, ISBN 978-3-11-038774-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Josef K. Felixberger: Chemie für Einsteiger. Springer Berlin Heidelberg, 2017, ISBN 978-3-662-52821-1, S. 211 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).