Portepee
Das Portepee (IPA: [], ; französisch porte-épée ‚Schwerttrage‘, ‚Schwertgehenk‘), auch Faustriemen und insbesondere in der Schweiz auch Schlagband genannt, war ursprünglich eine um Griff und Bügel einer Hiebwaffe sowie um das Handgelenk des Kämpfers geschlungene Schlaufe, die das Herabfallen der Waffe im Kampf verhindern sollte. Später entwickelte sich daraus ein Standesabzeichen für Offiziere und Feldwebel.
Bei der Bundeswehr werden noch heute die Feldwebeldienstgrade als Unteroffiziere mit Portepee (UmP) bezeichnet. In der Marine ist der Begriff „PUO“ (Portepeeunteroffiziere) für die Bootsleute gebräuchlich.
Der Begriff Portepee taucht auch in einer Redewendung auf. Wenn man jemanden „beim Portepee fasst“, so appelliert man an dessen Ehrgefühl.
- ↑ angepasst von: Portepee, das. In: duden.de. Abgerufen am 30. August 2021.
- ↑ angepasst von: Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders: Deutsches Aussprachewörterbuch. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, S. 835.
- ↑ Portepee in Wahrig Herkunftswörterbuch aus wissen.de, abgerufen am 4. Juni 2024