Parlamentswahl in Portugal 2002

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8,72
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2,81
1,97
1,55
L/Uf
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1999
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   8
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   2
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+7,89
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L/U
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f Leere oder ungültige Stimmzettel
Insgesamt 230 Sitze

Die Parlamentswahlen in Portugal 2002 fanden am 17. März statt.

Die Wahlen waren um eineinhalb Jahre vorgezogen worden, nach dem der damalige Premierminister António Guterres in Folge des schlechten Abschneidens seiner Partei, des Partido Socialista (PS), bei den Kommunalwahlen im Dezember 2001 zurückgetreten war. Der PS zog mit dem neugewählten Vorsitzenden Eduardo Ferro Rodrigues in den Wahlkampf, Spitzenkandidat der größten Oppositionspartei war José Manuel Barroso.

Wahlsieger wurde der konservative Partido Social Democrata (PSD), allerdings mit dem bis dahin geringsten Stimmenvorsprung vor dem Zweitplatzierten (PS). Der Partido Popular (CDS–PP) kam auf den dritten Platz, während die Coligação Democrática Unitária (CDU) auf den vierten Platz zurückfiel und eines der schlechtesten Ergebnisse aller Zeiten erzielte. Der Bloco de Esquerda (BE) konnte seine Position mit einem Abgeordneten mehr leicht stärken.

Nach den Wahlen unterzeichneten PSD und CDS–PP einen Koalitionsvertrag für eine Mehrheitsregierung und José Manuel Barroso wurde vom Präsidenten der Republik, Jorge Sampaio, zum Ministerpräsidenten von Portugal ernannt.

Bei der Wahl wurden 5.473.655 gültige Stimmen abgegeben, dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 61,48 %.

  1. 1 2 Mapa oficial da CNE. (PDF) In: Comissão Nacional de Eleições. Abgerufen am 6. Dezember 2024 (portugiesisch).
  2. Regierungschef Guterres tritt zurück. In: faz.net. 17. Dezember 2001, abgerufen am 31. Juli 2021.
  3. Stefan Reith, Helmut Wittelsbürger: Regierungswechsel in Portugal. Konrad-Adenauer-Stiftung, 11. April 2002, abgerufen am 31. Juli 2021.