Post-Development
Post-Development (alternative Schreibweise: Postdevelopment; im deutschen Sprachraum auch Post-Entwicklung) ist ein wissenschaftliches Paradigma, das das Konzept der Entwicklung in Bezug auf Staaten und Regionen grundsätzlich ablehnt. Post-Development fungiert als Sammelbegriff für eine Vielzahl theoretischer Ansätze, denen allesamt gemein ist, dass sie Entwicklung für ein Konzept halten, das auf einer Reihe von Prämissen beruhe, die eine Hegemonie des globalen Nordens gegenüber dem globalen Süden festschreiben würden.
Prominente Vertreter des Post-Development sind beispielsweise Wolfgang Sachs, Arturo Escobar, Gustavo Esteva, Majid Rahnema oder Vandana Shiva.
- ↑ Eduardo Gudynas: Post-Extraktivismus und Transitionen auf dem Weg zu Alternativen zu Entwicklung. In: Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika Rosa-Luxemburg-Stiftung (Hrsg.): Der Neue Extraktivismus. Eine Debatte über die Grenzen des Rohstoffmodells in Lateinamerika. FCDL-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-923020-56-0, S. 144–163, hier S. 156 (ak-rohstoffe.de [PDF; abgerufen am 16. Oktober 2024]).