Postbariatrische Wiederherstellungschirurgie

Der Begriff postbariatrische Wiederherstellungschirurgie (auch postbariatrische plastische Chirurgie; Etymologie: lateinisch post- ‚nach‘; altgriechisch: βάρος baros ‚Gewicht‘, ‚Schwere‘, ‚Last‘, βαρύς barys ‚schwergewichtig‘, ίατρός iatros ‚Arzt‘) bezeichnet operative Maßnahmen zur Wiederherstellung und zur funktionellen Rekonstruktion der Körpersilhouette nach massiver Gewichtsreduktion. Häufig wird auch der Begriff Wiederherstellungsoperation verwendet.

Die medizinischen Fachgebiete der Bariatrie und auch der Adipositaschirurgie beschäftigen sich mit Übergewicht und Adipositas.

  1. Ludwig August Kraus: "Kritisch-etymologisches medicinisches Lexikon", 3. Auflage, Verlag der Deuerlich- und Dieterichschen Buchhandlung, Göttingen 1844, S. 154.
  2. Vergleiche auch nach Ludwig August Kraus (Seite 155) mit Bahre und Bord sowie mit englisch (auch persisch) burden = Last, Belastung, Bürde, Beladung.
  3. A. Dragu, U. Kneser, R. E. Horch: Die postbariatrische Plastische Chirurgie und ihre speziellen Herausforderungen, 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 24.–27. April 2012, Berlin (Abstrakt online)
  4. T. C. Werner: Postbariatrische Wiederherstellungschirurgie im Lichte des neuen Patientenrechtegesetzes. CHAZ 14(4), 2013, 281–282
  5. P. E. Hüttl, T. P. Hüttl: Rechtsfragen der Adipositaschirurgie: Juristische Probleme einer "neuen" operativen Maßnahme, (online (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)