Präsidentschaftswahl in Ruanda 2003
| Präsidentschaftswahl in Ruanda 2003 | ||||||||||||
| Staat | Ruanda | |||||||||||
| Datum | 25. August 2003 | |||||||||||
| Kandidaten | Paul Kagame | Faustin Twagiramungu | Jean-Népomuscène Nayinzira | |||||||||
| Parteien | RPF | parteilos | parteilos | |||||||||
| Stimmen | 3.544.777 95,1 % | 134.865 3,6 % | 49.634 1,3 % | |||||||||
Zusammenfassung der Stimmen (in %)
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| Präsident vor der Wahl | ||||||||||||
| Paul Kagame | ||||||||||||
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Die Präsidentschaftswahlen in Ruanda 2003 fanden am 25. August 2003 statt. Es waren die ersten Wahlen in Ruanda nach dem Ruandischen Bürgerkrieg 1990–1993 und dem Völkermord in Ruanda 1994. Der amtierende Präsident Ruandas, Paul Kagame, gewann mit gut 95 % der Stimmen. Die anderen drei Kandidaten waren Faustin Twagiramungu, Jean-Népomuscène Nayinzira und Alivera Mukabaramba.
Das Norwegische Institut für Menschenrechte (NORDEM) bescheinigte dem Wahlvorgang, dass er „bei den Ruandern nicht das Gefühl entstehen ließ, eine Wahl zu haben“. Auch war „der Respekt vor dem Wahlgeheimnis und der Freiheit der Wahl der Stimmberechtigten häufig nicht gegeben“. Obwohl die Wahlen somit nicht internationalen Standards entsprachen, entschuldigten die Wahlbeobachter dies gleichzeitig mit den extremen Bedingungen nach dem Völkermord in Ruanda.
- ↑ Robert Walker: Profiles: Kagame's opponents. In: bbc.com. 22. August 2003, abgerufen am 21. Juli 2024 (englisch).
- ↑ https://www.cmi.no/publications/file/1770-rwanda-presidential-and-parliamentary-elections, pdf, S.42, S. 44.