Präsidentschafts- und Parlamentswahl in der Dominikanischen Republik 2016
| Präsidentschaftswahl in der Dominikanischen Republik 2016 | |||||||||||
| Staat | Dominikanische Republik | ||||||||||
| Datum | 15. Mai | ||||||||||
| Wahlbeteiligung | 69,6 % | ||||||||||
| Kandidaten | Danilo Medina | Luis Abinader | |||||||||
| Parteien | PLD | PRM | |||||||||
| Stimmen | 2.847.438 61,7 % | 1.613.222 35,0 % | |||||||||
Zusammenfassung der Stimmen (in %)
| |||||||||||
| Präsident vor der Wahl | |||||||||||
| Danilo Medina | |||||||||||
| ← 2012 2020 → | |||||||||||
Die Präsidentschafts- und Parlamentswahl in der Dominikanischen Republik 2016 fand am 15. Mai statt. Gewählt wurden der Präsident, der Vizepräsident, die 190 Mitglieder der Abgeordnetenkammer und die 32 Mitglieder des Senats.
Sie fand zum ersten Mal seit 1994 wieder gemeinsam mit der Parlamentswahl statt, nach die Amtszeit des Parlaments 2010 auf sechs Jahre ausgedehnt worden war. Insgesamt waren 6,765 Millionen Dominikaner aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
Nach der Verfassung von 1966 ist die Dominikanische Republik eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt und oberster Inhaber der Exekutive (Regierungschef) ist der für vier Jahre direkt gewählte Präsident. Die unmittelbare Wiederwahl wurde 1994 in der Verfassung verboten, 2003 (einmalige unmittelbare Wiederwahl) wieder erlaubt und 2010 wieder verboten. 2015 setzte der regierende Partido de la Liberación Dominicana (PLD) entgegen seiner bisherigen Politik durch, dass die unmittelbare einmalige Wiederwahl wieder erlaubt wurde, um dem beliebten Amtsinhaber Danilo Medina die Wiederwahl zu ermöglichen. Dagegen wehrten sich zunächst die Anhänger des früheren Präsidenten Leonel Fernández, die diesen als Präsidentschaftskandidaten nominieren wollten.
- ↑ Amalfi Eguren: Hoy es el Día de la Constitución ( vom 13. Mai 2021 im Internet Archive). In: Listín Diario. 6. November 2010.