Praktikum (Lehrveranstaltung)

Ein Praktikum, auch Laborpraktikum oder Werkstattpraktikum genannt, bezeichnet im Kontext der Hochschulbildung eine Lehrveranstaltung für Studierende der Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Alternative Bezeichnungen sind unter anderem Laborkurs, Werkstattkurs, Experimentalkurs und laborpraktische Übung.

Das Praktikum dient der Aneignung oder Vertiefung theoretischer Kenntnisse in Verbindung mit dem Erwerb praktischer Fertigkeiten, oft auch psychomotorischer Fähigkeiten. Im Praktikum wenden die Studierenden selbst, unter der Anleitung von Lehrenden, Laboringenieuren, aber auch Tutoren, fachspezifische Lehrinhalte praktisch an. Sie handhaben Materialien und Stoffe, Instrumente und Geräte beziehungsweise Daten und Informationen. Dabei sollen Arbeitsabläufe und Verfahrensweisen sowie eine wissenschaftlich-kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit erlernt und deren situative Anwendung eingeübt werden.

  1. 1 2 3 Julia Franke, Gesine Wegner: Sächsisches Verbundprojekt D2C2 „Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“. In: Lessons Learned. Band 2, Nr. 2, 28. Dezember 2022, ISSN 2749-1307, doi:10.25369/ll.v2i2.58 (qucosa.de [abgerufen am 18. Januar 2023]).