Preußische T 3
| T 3 (Preußen) DR-Baureihe 89.70–75 DR-Baureihe 89.62 PKP TKh1 | |
|---|---|
Späte Ausführung der T 3 mit Dampfdom | |
| Nummerierung: | DR 89 7001–7511 |
| Anzahl: | über 1300 |
| Hersteller: | Henschel, Hohenzollern, Borsig, Hagans, Hanomag, Orenstein & Koppel, Schichau, Humboldt, Grafenstaden, Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe, Union Gießerei Königsberg, Schwarzkopff, Güstrow, Freudenstein |
| Baujahr(e): | 1882–1924 |
| Ausmusterung: | 1968 |
| Bauart: | C n2t |
| Gattung: | Gt 33.10 |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge über Puffer: | 8300 mm / 8591 mm |
| Fester Achsstand: | 3000 mm |
| Gesamtachsstand: | 3000 mm |
| Treibraddurchmesser: | 1080 mm / 1100 mm |
| Dienstmasse: | 28,9 t – 31,9 t |
| Reibungsmasse: | 28,9 t – 31,9 t |
| Radsatzfahrmasse: | 10,0 t – 12,0 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 40 km/h |
| Indizierte Leistung: | 213 kW / 290 PSi |
| Kesselüberdruck: | 12 bar |
| Rostfläche: | 1,35 m² |
| Verdampfungsheizfläche: | 55,67 m² |
| Zylinderanzahl: | 2 |
| Zylinderdurchmesser: | 350 mm |
| Kolbenhub: | 550 mm |
| Bremse: | z. T. Druckluftbremse |
| Wasservorrat: | 5,0 m³ |
| Brennstoffvorrat: | 1,9 t Kohle |
Die Lokomotiven der Gattung T 3 der Preußischen Staatseisenbahnen waren laufachslose, dreifach gekuppelte Tenderlokomotiven. Es waren zusammen mit den zweiachsigen T 2 die ersten Dampflokomotiven, die nach den Normalien gebaut wurden. Die ersten Exemplare lieferte Henschel im Jahr 1882, die Preußische Staatsbahn beschaffte die Baureihe bis 1910. Für andere Interessenten wurden aber weiter derartige Dampfloks gebaut, die letzte wurde 1924 ausgeliefert. Insgesamt wurden von der T 3 und baugleichen Fahrzeugen über 1500 Stück gebaut. Hauptabnehmer waren neben der Preußischen Staatsbahn vor allem Klein- und Werkbahnen. In den 1920er Jahren wurde ein Großteil der Fahrzeuge durch die neugegründetete Deutsche Reichsbahn ausgemustert, dennoch waren zahlreiche Lokomotiven bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg im Einsatz. Die letzte Lok – eine Werklok in Polen – wurde 1988 abgestellt. Mindestens 29 Fahrzeuge sind erhalten geblieben.