Niederkirchnerstraße
| Niederkirchnerstraße | ||
|---|---|---|
| Straße in Berlin | ||
| Niederkirchnerstraße; rechts das Detlev-Rohwedder-Haus (Bundesfinanzministerium) an der Wilhelmstraße, links ein Teilstück der Berliner Mauer | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Berlin | |
| Ortsteil | Mitte | |
| Hist. Namen | Verlängerte Zimmerstraße (1870er Jahre bis 1891), Prinz-Albrecht-Straße (1891–1951) | |
| Anschlussstraßen | Zimmerstraße (östlich), Stresemannstraße (westlich) | |
| Querstraßen | Wilhelmstraße | |
| Bauwerke | Bundesfinanzministerium, Martin-Gropius-Bau, Preußischer Landtag (Abgeordnetenhaus) | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Länge | 420 Meter | |
Die Niederkirchnerstraße ist eine Straße im Berliner Ortsteil Mitte an der Südgrenze des gleichnamigen Bezirks zum Ortsteil Kreuzberg (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg). Sie ist benannt nach Käthe Niederkirchner, einer kommunistischen Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Vor 1951 trug diese Straße nach Albrecht von Preußen den Namen Prinz-Albrecht-Straße. „Prinz-Albrecht-Straße“ wurde von 1933 bis 1945 ein Synonym für den Terrorapparat der Diktatur in der Zeit des Nationalsozialismus, da die Gestapo-Zentrale, das Reichssicherheitshauptamt und die SS hier ihren Sitz hatten. Von 1961 bis 1989 verlief entlang der Straße die Berliner Mauer, von der ein Teil noch heute steht.