Psilocin

Strukturformel
Allgemeines
Name Psilocin
Andere Namen
  • 4-Hydroxy-N,N-dimethyltryptamin
  • 3-[2-(Dimethylamino)ethyl]-1H-indol-4-ol
  • 4-HO-DMT
Summenformel C12H16N2O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 520-53-6
EG-Nummer 208-296-5
ECHA-InfoCard 100.007.543
PubChem 4980
Wikidata Q409150
Eigenschaften
Molare Masse 204,27 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

173–176 °C

Löslichkeit

sehr schlecht in Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten

7 mg·kg−1 (LD50, Kaninchen, i.v.)

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Psilocin ist ein Indolalkaloid und zählt zu den Tryptaminen. Es ist das Hydrolyse-Produkt des Psilocybins und stellt somit die eigentlich psychoaktive Form des Psilocybins dar. Daneben kommt es aber auch selbst als Alkaloid vor. Die freie Base zersetzt sich an der Luft.

Wegen seiner halluzinogenen Wirkung wird es oft als Rauschmittel verwendet. Die Folgen einer Einnahme ähneln denen eines LSD-Rauschs, halten jedoch in der Regel kürzer an. Der Konsum von Psilocin erfolgt meist in Form sogenannter Magic Mushrooms.

  1. Eintrag zu Psilocybin. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 30. Mai 2014.
  2. The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage, 2006, S. 1363, ISBN 978-0-911910-00-1.
  3. 1 2 3 Datenblatt Psilocin bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 22. April 2011 (PDF).