Puma (Schützenpanzer)

Puma

Schützenpanzer Puma in seriennaher Konfiguration. Die Waffenanlage MELLS und der Störsender des MUSS-Systems sind nicht montiert.

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 3 (Fahrer, Kommandant, Richtschütze) + 6 (Schützentrupp)
Länge 7,40 m
Breite 3,70 m Schutzstufe A
3,90 m Schutzstufe C
Höhe ca. 3,10 m
Masse Schutzstufe A = 31,45 Tonnen
Schutzstufe C = 41 Tonnen
maximal 43 Tonnen
Bewaffnung
Hauptbewaffnung 1 × 30-mm-MK 30-2/ABM
Sekundärbewaffnung 1 × 5,56-mm-MG4,
Sprengkörperwurfanlage 76 mm,
Spike LR
Schutzsysteme
Panzerung modular, Verbundpanzerung (AMAP)
ERA Zusatzpanzerung
Abstandsaktive Systeme MUSS
Minenschutzstärke STANAG 4569 Level IVa, 10-kg-Panzerabwehrmine und EFP-Mine unter Kette
Beweglichkeit
Antrieb V10 Diesel-Motor, 892 High Power Density (MT 892 Ka-501) von MTU Friedrichshafen
800 kW (1090 PS)
Federung hydropneumatisch
Geschwindigkeit 70 km/h (Straße)
Leistung/Gewicht 25 kW/Tonne (Schutzstufe A)
19,5 kW/Tonne (Schutzstufe C)
Reichweite 600 km (Straße)

Der Puma ist ein Schützenpanzer, der von den deutschen Rüstungsunternehmen KNDS Deutschland (ehemals Krauss-Maffei Wegmann) und Rheinmetall Landsysteme (RLS) entwickelt und produziert wird. Der Puma soll für das deutsche Heer in einer Stückzahl von 350 Fahrzeugen beschafft werden und den Schützenpanzer Marder ersetzen. Die ersten Pumas wurden im Dezember 2010 geliefert; die Auslieferung der ersten Serienmodelle wurde im April 2015 begonnen. Das Fahrzeug ist einer großen zeitlichen Verzögerung und hoher Kostensteigerung unterworfen; aufgrund technischer Mängel und erforderlicher Nachrüstungen wurde 2017 mit einer vollen Einsatzbereitschaft inoffiziell nicht vor dem Jahr 2030 gerechnet.

  1. 1 2 Land Defense – MTU. Your partner for unrivaled solutions. (PDF; 6,4 MB) In: mtu-online.com. MTU Friedrichshafen GmbH, S. 12, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 2. April 2015 (englisch).