Pumpspeicherwerk Niederwartha
| Pumpspeicherwerk Niederwartha | |||
|---|---|---|---|
| PSW Niederwartha – Kraftwerk am Unterbecken | |||
| Lage | |||
|
| |||
| Koordinaten | 51° 5′ 36″ N, 13° 36′ 37″ O | ||
| Land | Deutschland | ||
| Ort | Niederwartha | ||
| Gewässer | Elbe | ||
| Daten | |||
| Typ | Pumpspeicherkraftwerk | ||
| Primärenergie | Wasserkraft | ||
| Leistung | 40 Megawatt (max 6 × 20 MW = 120 MW von 1960–2001) | ||
| Eigentümer | Vattenfall | ||
| Betreiber | Vattenfall Wasserkraft GmbH | ||
| Projektbeginn | 1927 | ||
| Bauzeit: | 1927–1930 | ||
| Betriebsaufnahme | 1930 (Wiederinbetriebnahme 1954) | ||
| Stilllegung | 2023 | ||
| Turbine | 2 × Francis-Turbine | ||
| Website | Vattenfall | ||
| Stand | 2023 | ||
|
Ober- und Unterbecken | |||
Das Pumpspeicherwerk Niederwartha war eines der ersten im Großmaßstab verwirklichten Pumpspeicherkraftwerke (Abkürzung: PSW). Es befindet sich in den Dresdner Stadtteilen Cossebaude und Niederwartha. Das PSW Niederwartha wurde von 1927 bis 1930 gebaut und hatte in der Ausbaustufe mit sechs Maschinensätzen eine Nennleistung von 120 Megawatt. Es gilt als bedeutender Vertreter der Industriearchitektur der 1920er Jahre. Das Kraftwerk wurde am 14. August 2023 stillgelegt.
- 1 2 3 Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha. In: vattenfall.com. Abgerufen am 11. Dezember 2019: „Das wenige Kilometer westlich von Dresden gelegene Kraftwerk Niederwartha wurde 1927–1930 mit vier Maschinensätzen gebaut und 1930 in Betrieb genommen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs musste das Pumpspeicherkraftwerk stillgelegt werden. Es wurde erst 1954 wieder betriebsfähig gemacht. 1960 wurde das Kraftwerk um zwei Maschinensätze erweitert, womit seine Kapazität auf 120 Megawatt (MW) anstieg.“
- ↑ Gunnar Klack: FACHBEITRAG: Pumpspeicherwerk Niederwartha. In: Energie 23/2. moderne REGIONAL, 4. April 2023, abgerufen am 15. August 2023: „Dabei handelt es sich um ein Kulturdenkmal, das neben den Stauseen auch die Kraftwerksgebäude und technischen Anlagen beinhaltet. Wie bei vielen Ingenieurbauten liegt der Denkmalwert vor allem in der technischen Bedeutung. Gleichzeitig sind die modernen Ziegelgebäude der Kraftwerksanlage herausragende Beispiele für die Industriearchitektur der 1920er Jahre.“