Qaidu Khan
Qaidu oder Kaidu Chan (mongolisch ᠬᠠᠢ᠌ᠳᠤ, * 1235/6; † vor Februar/März 1303) war ein Enkel Ögedeis und Erbe Dschingis Khans, der die Nomadengesellschaft bewahren wollte. Er war während des Prozesses der Teilung des Mongolischen Reiches Gegenspieler von Kublai.
- ↑ Die Datierung geht auf Jamal Qarshi zurück, der Anfang des 14. Jahrhunderts in Kaschgar schrieb. Vgl. Boyle: The Successors of Genghis Khan. S. 22, Anm. 48. Die Behauptung, Qaidu hätte an dem Polenfeldzug von 1241 teilgenommen (z. B. bei Grousset: Empire. S. 336), ist demzufolge eine Verwechslung.
- ↑ Die Datierungen zwischen 1301 und 1303 sind erörtert bei Biran: Qaidu. S. 69.