Quais in Genf
Die Quais in Genf sind Strassen und Uferbauwerke in der Schweizer Stadt Genf entlang des Genfersees und der Rhone.
Die grossen Quais folgen im Gebiet der Stadtgemeinde dem rechten und dem linken Ufer des Genfersees (frz. Le Léman) bis zum Ausfluss der Rhone bei der Brücke Pont du Mont-Blanc. Die Bucht von Genf wird auch petit lac oder Lac de Genève genannt. Weitere Uferstrassen liegen unterhalb des Pont du Mont-Blanc an beiden Seiten der Rhone.
Die innere in Genf liegende Uferzone des Sees heisst Rade de Genève (Genfer Hafen). Die Uferstrassen mit breiten Fussgängerwegen über den Seemauern entstanden seit dem 19. Jahrhundert nach dem 1849 eingeleiteten Abbruch der Stadtbefestigungen von Genf. Vorher befanden sich an den natürlichen, dem Hochwasser ausgesetzten Seeuferstreifen Anlandestellen für Frachtschiffe und Werkplätze. Mit dem Material der abgebrochenen Festungswerke wurden 1857 Molen im See aufgeschüttet.