Quedlinburg

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 51° 48′ N, 11° 9′ O
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Landkreis: Harz
Höhe: 123 m ü. NHN
Fläche: 120,52 km²
Einwohner: 23.139 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 06484, 06485
Vorwahlen: 03946, 039485
Kfz-Kennzeichen: HZ, HBS, QLB, WR
Gemeindeschlüssel: 15 0 85 235
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
06484 Quedlinburg
Website: www.quedlinburg.de
Oberbürgermeister: Frank Ruch (CDU)
Lage der Stadt Quedlinburg im Landkreis Harz
Stiftskirche, Schloss und
Altstadt von Quedlinburg
UNESCO-Welterbe

Dächer der Altstadt, vom Burgberg nach Norden
Vertragsstaat(en): Deutschland Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: (iv)
Referenz-Nr.: 535
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1994  (Sitzung 18)

Quedlinburg ([ˈkveːtlɪnbʊrk], plattdeutsch Queddelnborg, mit offiziellem Beinamen auch Welterbestadt Quedlinburg) ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) und staatlich anerkannter Erholungsort. 922 urkundlich zum ersten Mal erwähnt und 994 mit dem Stadtrecht versehen, war die Stadt vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Sitz der zu Ostern besuchten Königspfalz weltlicher Herrscher und fast 900 Jahre lang eines (zunächst geistlichen, nach der Reformation freiweltlichen) Damenstifts. Im Spätmittelalter war Quedlinburg auch als Hansestadt aktiv.

Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland.

In der historischen Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen befinden sich über 2100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Am Markt liegt das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue, südlich davon der Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche und dem Domschatz als Zeugnissen des Quedlinburger Damenstifts. Auch der Münzenberg mit der romanischen Klosterkirche St. Marien und im Tal dazwischen die romanische Kirche St. Wiperti, der sich anschließende Abteigarten und der Brühl-Park gehören zum Weltkulturerbe.

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2024 (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022) (Hilfe dazu).