Radiosensitizer
Ein Radiosensitizer (der Begriff Strahlungssensibilisator ist in der deutschsprachigen Fachliteratur kaum etabliert) ist ein Pharmakon, das nach seiner Verabreichung selektiv die Empfindlichkeit von bösartigen Tumorzellen gegenüber ionisierender Strahlung erhöht. Radiosensitizer sind eine Untergruppe der Radiomodulatoren. Radioprotektoren dagegen sind Substanzen, die selektiv das normale gesunde Gewebe schützen und so eine höhere Strahlendosis ermöglichen.
- ↑ J. Voges: Strahlentherapie. In: U. Schlegel, M. Weller, M. Westphal (Hrsg.): Neuroonkologie Verlag Thieme, ISBN 3-131-09062-6, S. 437–438 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ B. Kaser-Hotz: Prinzipien der Strahlentherapie. In: M. Kessler (Hrsg.): Kleintieronkologie: Diagnose und Therapie von Tumorerkrankungen bei Hunden. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 3-830-44103-7, S. 160 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).