Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs
Das Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (kurz Tabakrahmenübereinkommen, engl. WHO Framework Convention on Tobacco Control, WHO FCTC) ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der durch die 56. Weltgesundheitsversammlung am 21. Mai 2003 in Genf angenommen wurde. Es ist das erste WHO-Übereinkommen, welches aufgrund Artikel 19 der WHO-Verfassung angenommen wurde. Der Vertrag trat am 27. Februar 2005 in Kraft.
Ziel des Übereinkommens ist es heutige und zukünftige Generationen vor den verheerenden gesundheitlichen, sozialen und die Umwelt betreffenden Folgen des Tabakkonsums und des Passivrauchens zu schützen. Zu diesem Zweck sieht das Übereinkommen eine Reihe von nationalen, regionalen und internationalen Tabakkontrollmaßnahmen vor, darunter weitgehende Verpflichtungen betreffend Produktion, Verkauf, Vertrieb, Werbung, Besteuerung und den Tabak betreffende politische Maßnahmen.
- 1 2 WHO Framework Convention on Tobacco Control (WHO FCTC). WHO, abgerufen am 30. April 2008.
- ↑ Adoption of Framework Convention on Tobacco Control. In: American Journal of International Law. Band 97, Nr. 3, Juli 2003, S. 689–691, doi:10.2307/3109859, JSTOR:3109859.
- ↑ Updated status of the WHO Framework Convention on Tobacco Control. WHO, abgerufen am 21. Oktober 2014.