Raketenflugplatz Berlin

Der Raketenflugplatz Berlin war der Startplatz des Vereins für Raumschiffahrt in Berlin-Tegel. Er wurde am 27. September 1930 auf dem Areal eines einstigen Artillerie-Schießplatzes eingerichtet und zur Entwicklung und Erprobung von Flüssigkeitsraketen genutzt. Auf dem Gelände entstand der sich ab 1960 entwickelnde Flughafen Tegel.

Gebaut und erprobt wurden hauptsächlich Raketen der Typen Mirak und Repulsor, wobei es häufig Explosionen gab. Die erreichten Gipfelhöhen der Raketen betrugen anfangs nur unter 100 Meter, später wurden Gipfelhöhen von bis zu 4000 Meter erreicht.

  1. Raketenflug – Mitteilungsblatt des Raketenflugplatzes Berlin Nr. 2, Februar 1932. (HTM Peenemünde, Archiv), Abbildung