Randlichtabfall
Unter dem Randlichtabfall versteht man den Effekt, dass bei einer optischen Abbildung die Helligkeit des Bildes im Verhältnis zur Objekthelligkeit zum Bildrand hin abnimmt. Dies bewirkt eine mehr oder weniger deutliche Abdunklung der Bildränder gegenüber der Bildmitte.
Die Helligkeit des Bildes wird dabei als Beleuchtungsstärke der Bildebene gemessen und die Helligkeit des Objekts als Leuchtdichte bei flächenhaftem Objekt und als Lichtstärke bei punktförmigen Objekten wie z. B. Fixsternen.
Im Allgemeinen ist der Randlichtabfall ein ungewollter Effekt. Manchmal setzen Fotografen die Abdunklung zum Rand hin aber auch absichtlich ein, um die Mitte des Bildes zu betonen oder um die Stimmung der Aufnahme zu ändern. Der Effekt kann auch nachträglich bei der digitalen Bildbearbeitung hinzugefügt oder beseitigt werden.