Rappbodetalsperre
| Rappbodetalsperre | |||
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| Staumauer und Stausee der Rappbodetalsperre von Osten | |||
| Lage | Harz, Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt | ||
| Zuflüsse | Rappbode; Hassel und kleine Bäche | ||
| Abfluss | Rappbode | ||
| Größere Orte in der Nähe | Hasselfelde, Wendefurth | ||
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| Koordinaten | 51° 44′ 24″ N, 10° 53′ 36″ O | ||
| Daten zum Bauwerk | |||
| Bauzeit | 1952–1959 | ||
| Höhe über Talsohle | 90 m | ||
| Höhe über Gründungssohle | 106,0 m | ||
| Höhe der Bauwerkskrone | ca. 427 m ü. NHN | ||
| Bauwerksvolumen | 860.000 m³ | ||
| Kronenlänge | ca. 415 m | ||
| Kronenbreite | 12,50 m | ||
| Basisbreite | ca. 78 m | ||
| Kraftwerksleistung | 5,4 MW | ||
| Daten zum Stausee | |||
| Höhenlage (bei Stauziel) | 423,6 m ü. NHN (Sommer) / 421,5 m ü. NHN (Winter) | ||
| Wasseroberfläche | 3,9 km² (390 ha) | ||
| Gesamtstauraum | 109,08 Mio. m³ oder 113 Mio. m³ | ||
| Einzugsgebiet | 114,8 / 269,0 km² | ||
| Blick vom Rotestein über den Rappbodestausee zu den mittig im Hintergrund befindlichen Bergen Wurmberg (l) und Brocken (r) | |||
Lage der Rappbodetalsperre im Harz |
Die Rappbodetalsperre ist eine von 1952 bis 1959 errichtete, aus Talsperre, Wasserwerk, Wasserkraftwerk und Stausee bestehende Stauanlage im Harz, die besonders im Stadtgebiet von Oberharz am Brocken im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt liegt. Sie ist die größte Trinkwassertalsperre Deutschlands.
Ihre maximal 106,0 Meter (m) hohe Staumauer, die höchste Deutschlands, staut besonders die Rappbode und deren Zufluss Hassel zum etwa 3,9 Quadratkilometer (km²) großen Rappbodestausee auf, der mit 109,08 oder, anderen Angaben zufolge, 113 Mio. Kubikmetern (m³) der volumenmäßig größte Harzstausee ist.
Die Rappbodetalsperre bildet mit weiteren Tal- und Vorsperren sowie Rückhaltebecken das Rappbodetalsperrensystem zum Hochwasserschutz im Ostharz. Dabei schützt sie besonders die unterhalb ihrer Staumauer an der Bode gelegenen Ortschaften und dient zudem der Trinkwasser- und Stromversorgung vieler naher Ortschaften.